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Albert Camus. Kunst und Moral                     Neu : Sartre and Camus in Aesthetics


Aesthetics in Sartre and Camus. The Challenge of Freedom       *.pdf - Download
Sartre und Camus *.pdf         Veranstaltungen



"Le monde absurde ne reçoit
qu'une justification esthétique."
Albert Camus, Carnets II

Heiner Wittmann,
Albert Camus. Kunst und Moral

ist in der Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs erschienen. Hrsg. Dirk Hoeges, Peter Lang, Frankfurt/M u.a. 2002.
EUR 19.90 ISBN: 3-632-39525-6    € 19.90     Bestellung

Das Buch ist in einer englischen Übersetzung zusammen mit der Untersuchung über die Ästhetik im Werk von Jean-Paul Sartre unter dem Titel
Aesthetics in Sartre and Camus. The Challenge of Freedom erschienen.

Die Werke von Albert Camus werden auch heute noch meist nur unter der Überschrift des Absurden und des Existentialismus gelesen. Eine Analyse der Bedeutung der Kunst in seinen Prosawerken und in seinen theoretischen Schriften zeigt einen ganz anderen Camus, der das Absurde lediglich als Befund versteht.

Albert Camus
Oliver Jordan, Privatbesitz
130x90

Als Antwort auf das Absurde in der Welt entwickelt er eine Ästhetik, die er mit der Autonomie der Kunst begründet und die er zugleich den Ideologien des 19. und 20. Jahrhunderts entgegensetzt.


Die Untersuchung über Camus' Ästhetik ergänzt die Analyse der Kunst im Werk von Jean-Paul Sartre. Eine systematische Untersuchung über die Stellung der Kunst im Werk von Camus lag bisher noch nicht vor. Die besondere Bedeutung der Kunst in seinem Werk wurde bis heute meist durch die Aufmerksamkeit, die seiner Analyse des Absurden gewährt wurde, überdeckt.

Aus dem Inhalt: Kunst als eine Antwort auf das Absurde: Das Absurde ist nicht das letzte Wort - Literarische Anfänge: L'envers et l'endroit und Noces - Die Kunstform des L'étranger. - Auf der Suche nach einer Moral: Fatalität oder Hoffnung? Le mythe de Sisyphe - Der Kampf gegen das Unheil: La peste. Moral und Revolte: Die Geschichte der Revolte - Eine Ästhetik der Revolte. Die Kunst als moralische Verpflichtung: Der Künstler und die Freiheit: L'été - La chute und L'exil et le royaume - Der Nobelpreis - Le premier homme - Albert Camus und Jean-Paul Sartre.

 Der Band "Albert Camus. Kunst und Moral" ist in der Reihe
    Dialoghi / Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs
    (Herausgeber: Dirk Hoeges)
    im Verlag Peter Lang erschienen.    Bestellen
Links zum Buch       Bibliographie


Le nouveau site de la Société des Etudes camusiennes



Professor Azelarabe Lahkim Bennani (Seminar für Philosophie, Sociologie und Psychologie. Faculté des Lettres Dhar Mehrazder Universität in Fès) hat mir im August 2006 die ersten Seiten der arabischen Übersetzung von "Albert Camus. Kunst und Moral" gezeigt. Wenn die Übersetzung fertig ist, soll der Band in Marokko erscheinen. Ich habe ihn beim
Kolloquium in Paris kennengelernt.

Im November 2006 soll ein Vortrag über Sartre und Camus und ein Workshop zusammen mit Studenten in der Universität in Fès stattfinden. Mehr dazu demnächst hier auf dieser Seite.


Les Actes du 5ème Colloque International de Poitiers     Vient de paraître


Camus et l'AlgérieSonntag, 16. Oktober, 19.30 Uhr
Institut français Diemershaldenstr. 11, 70184 Stuttgart
Fotos: Szenische Lesung: Camus et l'Algérie
"Le soleil méditerranéen est le même pour tous les hommes"

Auszüge aus seinen Werken illustrieren diese außergewöhnliche Beziehung Camus’ zu Algerien: „Diese lange Bindung", schreibt er, "die zweifellos nie enden wird und die mich daran hindert, in dieser Hinsicht ganz scharfsinnig zu sein". Im Anschluss an die Lesung: Büffet mit algerischen Spezialitäten. Simone Rist (Konzeption, Textauswahl, Regie), Heiner Wittmann (Textauswahl), Simone Rist, Bernard Bessières, Gerald Friese (Sprecher/in). In französischer Sprache


"Mein letztes Argument gegen den Moralisten, daß er sich stets im Kreis des Gegebenen bewegt. Man läßt ihn seine Rolle spielen, während er glaubt, daß er es ist, der sie spielt. Der Moralist kann kein Künstler sein, weil er die Welt nicht schafft, sondern über sie richtet und so eine völlig überflüssige Arbeit erledigt."
Imre Kertész, Galeerentagebuch, Reinbek b. Hamburg 1999, S. 13.

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