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Dirk
Hoeges ist Professor für Romanische Philologie, Literatur-
und Kulturwissenschaft an der Universität Hannover. Nach
dem Studium der Philosophie, Alten und Neueren Geschichte,
Soziologie, Jura und Romanistik in Köln, Paris, Besançon
und Siena promovierte er 1972 an der Universität Köln
in den Fächern Romanistik, Alte, Mittlere und Neue Geschichte
mit einer Arbeit über > François
Guizot und die französische Revolution, für
die er mit dem Prix Strasbourg der Stiftung F.V.S. der Universität
Strasbourg ausgezeichnet wurde. Die Habilitation erfolgte
im Jahr 1977 an der Philosophischen Fakultät der Universität
Bonn über >
Literatur und Evolution. Studien zur französischen
Literaturkritik im 19. Jahrhundert. Taine - Brunetière
- Hennequin - Guyau, mit einem Habilitationsstipendium
der DFG. Er lehrte an den Universitäten Bonn, Bielefeld,
Siegen, Essen und Hannover und erhielt einen Ruf nach Chemnitz
(C4). Sein internationales Renommee als Romanist und Historiker
verdankt sich zahlreichen > Publikationen
zur Literatur, Geschichte, Kunst und Wissenschaftstheorie
Frankreichs, Italiens und Deutschlands, Herausgeberschaften
(Reihe: Dialoghi / Dialogues. Literatur und Kultur Italiens
und Frankreichs, Peter Lang Verlag, Frankfurt/M.) sowie
einer Reihe von Übersetzungen italienischer Renaissancedichtung
und -prosa. Seine vielfältigen Aktivitäten reichen
von der Mitarbeit an Ausstellungen internationaler Museen,
Beiträgen zu Rundfunkfeatures über Literatur und
Musik bis zum Schreiben von Libretti für die moderne
Oper. Dirk Hoeges war Vertrauensdozent der Studienstiftung
des Deutschen Volkes und hielt für Stipendiaten der Stiftung
Sommerakademien ab. Er ist Mitglied des Deutschen Romanistenverbandes,
des Deutschen Italianistenverbandes, der Marcel-Proust-Gesellschaft
und der Villa Vigoni. Zudem gehört er dem wissenschaftlichen
Beirat des internationalen Periodikum Letteratura Italiana
Antica (Rom) an und ist Erster Vorsitzender des Fördervereins
Freunde des Centro Tedesco di Studi Veneziani e.V.
Seit 2005 Mitglied der Auswahlkommission der Alfred Toepfer
Stiftung F. V. S., Hamburg.
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