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Literatur, Kulturwissenschaft, deutsch-französische Beziehungen
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Intellektuelle in Frankreich und Deutschland
Der Intellektuelle und der Mandarin Für Hans Manfred Bock. Hrsg.
v. F. Beilecke, K. Marmetschke, Intervalle 8. Schriften zur Kulturforschung,
Kassel University Press, Kassel 2005, 809 Seiten.
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Im ersten Satz dieser Festschrift, deren Titel an Fritz. K. Ringers Untersuchung
Die Gelehrten. Der Niedergang der deutschen Mandarine 1890-1933 1
erinnert, steht: "Das Konzept des Intellektuellen als Sozialfigur hat
in Deutschland seit Anfang der 1990er Jahre verstärkt Eingang gefunden
in sozial- und geisteswissenschaftliche Forschungen." Ein Blick in
einschlägige
Bibliographien genügt , um einer solchen Feststellung zu widersprechen.
Die Arbeiten aus den 90er Jahren von G. Hübinger, W. Mommsen, M. Gangl,
G. Raulet, W. Bialas u.a., die in einer Fußnote angegeben werden,
rechtfertigen allenfalls die von den beiden Herausgebern beabsichtigte Fokussierung
des Themas auf die Frage "ob und in welcher Weise Intellektuelle zur
Konstituierung kollektiver Verhaltensdispositionen und Deutungsmuster beigetragen
haben." Die Autoren des Vorworts geben sich alle Mühe, den Blick
unnötigerweise einzuengen und den Leser auf eine Geschichte der Intellektuellen
anhand vieler individueller Exempla ("akteurszentrierte Arbeiten zu
Persönlichkeiten") einzustimmen. Die Vielfalt der folgenden Artikel
verlangt eine Einordnung, in "1. die sozialstrukturellen Entwicklungsbedingungen",
dann "2. die politische Generationszugehörigkeit" und schließlich
"3. die informellen Gruppenbildungen", dadurch wird deutlich,
welche Mühen die Herausgeber hatten, die heterogene Sammlung der ihnen
vorliegenden Aufsätze in eine gewisse Ordnung zu zwängen, die
im Ergebnis keineswegs überzeugt. Immerhin wird im Vorwort auch eine
historische Dimension mit der Figur des "Mandarin im Wilhelminischen
Kaiserreich" gestreift oder des "kulturellen Mittlers zwischen
zwei Nationen (z.B. Diestelbarth und Bertaux)", womit der erste Satz
dieses Vorworts noch einmal in Frage gestellt wird.
Im
ersten Teil wird mit einem Aufsatz von Michel Trebitsch über die Geschichte
der Intellektuellenforschung in Frankreich eine Perspektive aber nur im
Rahmen eines Literaturberichts vorgegeben. Er referiert die Arbeiten von
Jean-François Sirinelli, dessen Arbeiten von Pierre Bourdieu einer
Analyse intellektueller Milieus ergänzt wurden. Seine Schüler
wie Christophe Charle konzentrieren sich auf Untersuchungen hinsichtlich
des Grads an Autonomie der Intellektuellen, die von anderen wie Jean-Louis
Fabiani auf die Untersuchung von Institutionen ausgeweitet werden. Trebitsch
erinnert ausdrücklich an Sartre, der den Intellektuellen vor allem
aufgrund seiner kritischen Funktion definierte und ihn als "Anderen"
gegenüber dem Staat, der Macht und überhaupt jeder Orthodoxie
beschrieb. Mit seiner Bemerkung über Sartre hat Trebitsch wohltuend
und ausdrücklich zu Protokoll gegeben, daß für die Theorie
ein kaum mehr als 100 Seiten langes Buch wie das Plaidoyer pour les intellectuels
2 von Sartre genügt, und damit hat er den Unterschied
zwischen einer biographischen Annäherung aufgrund von Einzelschicksalen
und einer Theorie des Intellektuellen hinreichend deutlich gemacht.
Die folgenden Aufsätze des ersten Teils dieses Bandes referieren einzelne
Positionen, die für sich genommen meist interessante Ausblicke bieten.
Lothar Peter bezeichnet Pierre Bourdieu als "weder totaler' noch
spezifischer' Intellektueller. Johannes Thomas berichtet unter dem
Titel "Jacques Derrida - oder von der Undenkbarkeit eines notwendigen
intellektuellen Engagements" über Derridas Amerikakritik und dessen
Europakonzeption und begründet seine Einschätzungen mit einer
Darstellung der Zeichentheorie Derridas und dessen Auseinandersetzung mit
Husserl. Der Beitrag von Christoph Scheerer über die französische
Wirtschaftstheorie hinsichtlich der Regulierung der Wirtschaft paßt
nicht in den ersten Teil dieses Bandes, in dem noch Eike Henning eine Theorie
politischer Kontingenz bei Max Weber und Carl Schmitt andeutet. Er beginnt
bei Machiavellis Fürst und entwickelt eine historische Perspektive
als Bestandteil einer Handlungstheorie. Machiavellis Trennung von Tugend
und Moral ist später durch ideologische Orientierungen ersetzt worden:
Mit einer Bemerkung deutet Henning die Überlegenheit Machiavellis an:
"Il Principe ist ein Buch, das empirisch dem Verhalten politischer
Akteure nachspürt." Wieso empirisch? Machiavelli untersuchte historische
Fakten, zog seine Schlüsse, beschrieb die Auswirkungen der politischen
Fehler seiner Zeit und begründete die politischen Wissenschaften. 3
Max Weber gilt bei Henning als Antipode zu Schmitt. Der Beitrag über
Pop-Stars und "Vor-Ort-Intellektuelle" von Dietmar Hüser
erscheint im ersten Teil etwas unvermittelt, zeigt aber einen interessanten
Ausblick auf die Texte der Rapper: "Die meisten Texter sind bestrebt,
mit Wörtern als Waffen authentische Straßenliteratur vorzulegen."
Robert Picht berichtet, wie er zusammen mit Hans Manfred Bock als DAAD Lektoren
Anfang der siebziger Jahre aktiv an der Veränderung der französischen
Deutschland-Studien beteiligt war und wie sie diese Erfahrungen nach ihrer
Rückkehr auf Deutschland übertrugen, um die Frankreich-Studien
in Deutschland durch Kooperation und interdisziplinäre Ansätze
neu zu gestalten. Picht, der lange Jahre Leiter der Deutsch-Französischen
Instituts in Ludwigsburg war, zeigt, wie die verstärkte Interaktion
zwischen beiden Ländern notwendigerweise in ein "Stück europäische
Öffentlichkeit" mündete.
Der 2. Teil "Der Intellektuelle und der Mandarin seiner Zeit"
enthält Aufsätze wie der von Niels Beckenbach über die 1968er
Bewegung, über Institutionen, wie der von Nicole Racine über Anne-Heurgon-Desjardins
und die Dekaden von
Cerisy 4, und von Detlev
Sack über Renate Mayntz, Fritz Scharpf (Max-Planck-Institut für
Sozialforschung in Köln) sowie viele biographische Artikel über
u.a. über Botho Strauß, Lucien Lévy-Bruhl, Arnold Zweig,
Benno Reifenberg und die Frankfurter Zeitung, Benedetto Croce, Jorge Semprún.
Kaum einer der hier vorgestellten Autoren paßt nicht in diesen Teil
des Buches; dennoch ist es ein rechtes Durcheinander in zeitlicher und thematischer
Hinsicht, das hier dem Leser zugemutet wird. Eine Auswahl der genannten
Personen, die stellvertretend für andere eine bestimmten Typus des
Engagements repräsentieren, hätte dem Thema und dem Anliegen dieses
Buches viel mehr genutzt.
Der 3. Teil ändert die Perspektive und rückt "Intellektuelle
und Mittler im deutsch-französischen Spannungsfeld" in den Mittelpunkt
der Aufmerksamkeit und verrät so auch das Anliegen, des Bandes, der
sich im wesentlichen auf die deutsch-französische Geschichte beschränkt.
Hansgerd Schulte erinnert an Joseph Rovan (1914-2004) und dessen außerordentliche
Verdienste für die deutsch-französische Kooperation in Europa.
Weitere Aufsätze untersuchen das Engagement u.a. von Gilbert Ziebura,
Edmond Vermeil, Eugen Ewig, Theodor Heuss, Klaus Mann, Heinrich Mann, Felix
Bertaux und und Hermann Hesse. Auch hier die gleiche Vielfalt wie im zweiten
Teil, die die Bezüge zwischen den Aufsätzen missen läßt,
und den Leser enttäuscht zurückläßt.
Die Wirkung intellektuellen Engagements wurde keinesfalls
erst zu Beginn der 90er Jahre entdeckt. Wenn Ulrich Pfeil in seinem Beitrag
über Eugen Ewig an Ernst Robert Curtius und dessen Band "Deutscher
Geist Gefahr" (Berlin 1932) erinnert, so müßte an dieser
Stelle auch
Karl Mannheim erwähnt werden, wodurch die Bedeutung intellektueller
Auseinandersetzungen erst so recht verdeutlicht wird. Dirk Hoeges hat in
seiner Untersuchung Kontroverse am Abgrund. Ernst Robert Curtius und
Karl Mannheim 5 schon auf Intellektuelle und freischwebende
Intelligenz' in der Weimarer Republik hingewiesen und mehr als deutlich
gemacht, daß Intellektuelle, zu denen auch Curtius gehörte, sich
sehr wohl einzumischen wußten. Er und Mannheim haben keinesfalls Gelegenheitsschriften
verfaßt. Ihrem Engagement und auch ihrer Gegnerschaft zur beginnenden
Diktatur in Deutschland lag eine Theorie des Intellektuellen zugrunde (Cf.
Hoeges, op. cit., S. 187 ff.), die die hier zu besprechende Festschrift
nicht einmal zwischen den Zeilen auch nur erahnen läßt. Es wird
die These aufgestellt, daß diese Theorie erst in den 90er Jahren allmählich
formuliert wird, und weil dem keinesfalls so ist, fühlt sich der Leser
hier zu Recht mehr als irritiert. Die Rolle der Intellektuellen nahm aber
auch andere Züge an, die mit dem Aufsatz Die wahre Leidenschaft
des 20. Jahrhunderts ist die Knechtschaft (Camus). Die Nationalintellektuellen
contra Menschen- und Bürgerrechte. Ernst Jünger, Martin Heidegger,
Carl Schmitt 6 verdeutlicht wird. Manche Intellektuelle
begaben sich in Abhängigkeiten oder gar Komplizenschaften, wenn auch
nur temporär, in jedem Fall ist die Geschichte der Intellektuellen
nicht in bloßen Lebensläufen abzuhandeln. Auch Sartre schien
solchen Versuchungen nachgeben zu wollen, bis er sich dann aber doch wieder
auf die Unabhängigkeit des Intellektuellen besann.
Solche Ansätze, die eine gründliche Analyse der Geschichte der
Intellektuellen in diesem Jahrhundert bieten würden, blendet dieser
Band aus. Zwar läßt der Titel und der Umfang des vorliegenden
Buches eine umfassende Theorie des Intellektuellen vermuten; er enhält
aber nicht mehr als eine Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen
in Lebensläufen. Das Ergebnis ist enttäuschend, da wichtige Arbeiten
zu diesem Thema nicht genannt werden. 7 Und außerdem:
Intellektuelle gibt es nicht erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Die
Weltgeschichte weist genügend Namen von Rang auf, die eine solche Verengung
des Blicks keineswegs rechtfertigen, wie dies erst kürzlich beispielsweise
in der Festschrift für Dirk Hoeges 8 demonstriert
worden ist. Das Bewußtsein der Unabhängigkeit durch die eigene
Literatur und das intellektuelle Engagement, das sich als ein roter Faden
durch die Literaturgeschichte zieht, war den Autoren von Bernardo Machiavelli,
über Luigi Alamanni, Condorcet, Achille Murat, Jacques Maritain bis
Camus und Sartre bewußt und selbstverständlich. In diesem Sinne
kann es nicht angehen, daß auf einmal ein neuer Begriff erfunden wird,
der die Entdeckung des Intellektuellen als Ereignis feiert. Der "zivilgeschichtliche
Akteur" (F. Beilecke) ist als Bezeichnung neu, aber die Schriftsteller,
die das Ancien Régime zu Fall gebracht haben, hat es schon früher
gegeben. Und es ist nicht sicher, daß heutige Intellektuelle es verdienen,
ein "fait social" genannt zu werden, wie Beilecke die "Sozialfigur
bezeichnet, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts in allen Gesellschaften
westlicher Prägung in Erscheinung getreten ist." Davor nannte
man sie Schriftsteller und Philosophen, die sich in die Politik einmischten
oder durch ihre Werke gesellschaftliche Entwicklungslinien vorzeichneten,
und die heutigen "Sozialfiguren" in ihrem Anspruch als Intellektuelle
nicht nachstanden, sondern eher überlegen waren.
Die bloße Mitwirkung bei der Gründung binationaler Einrichtungen,
wie Beilecke dies vorträgt, genügt indes noch nicht, um der Erkundung
der "politischen Handlungsspielräume" ein besonders wissenschaftliches
Interesses an einem Ausbau der Netzwerkforschung zuzugestehen. Alle Definitionsversuche,
die die Intellektuellen in erster Linie in ein Netzwerk einbinden möchten,
entdecken früher oder später, daß die historischen Bezügen
ihr wesentliches Netzwerk sind, um sich in der Literatur und in der Politik
ihrer Zeit Gehör und Stimme zu verschaffen. Dabei geht es um die Verantwortung
des Intellektuellen, die Jean-Paul Sartre 1946 in dem Aufsatz "Ecrire
pour son époque" 9 eindeutig gekennzeichnet
hat: Der Künstler und damit ist auch der Intellektuelle gemeint, muß
darauf achten, daß sein Werk ausdrücklich als eine Waffe im Kampf,
den die Menschen gegen das Übel führen verstanden werde (S. 671).
Was von ihm bleibt, ist die Art und Weise, wie er welche Wahl in seiner
Zeit getroffen hat, um diese zu überschreiten. Sartre hat das Maß
für das Wirken des Schriftstellers und damit der Intellektuellen sehr
deutlich formuliert: "...solange seine Bücher Wut, Unbehaglichkeit,
Haß, Liebe provozieren, wird er leben, auch wenn er nur noch ein Schatten
ist." 10 Der Abschnitt wird hier zitiert, um eine
Dimension aufzuzeigen, die der vorliegende Band nur am Rande streift, ja
eigentlich unterschlägt. Es geht nicht um die Taten, es geht um die
moralischen und ethischen Implikationen, die das Handeln der Intellektuellen
bestimmen, und die dem theoretischen Teil dieser Festschrift einen roten
Faden hätten geben können, den die Herausgeber nicht ausrollen.
Für eine solche Theorie gibt es heute wahrlich genug Gründe, zu
denen ein ganzer Themenbogen gehört von Europa, über das Thema
Krieg und Literatur, die Intellektuellen und der Zustand der Universitäten
in Deutschland, die Folgen der Globalisierung, wobei hier nicht die Kritik
am üblichen Gerede über dieses Thema gemeint ist, sondern das
wasGeisteswissenschaftler und Intellektuelle dazu sagen könnten.
Reinhart Meyer-Kalkus erinnert im dritten Teil unter dem Titel an "Die
Gärten Epikurs in Sanssouci - Französische Epikureer und Materialisten
am Hofe Friedrichs II. von Preußen" und damit an die deutsch-französischen
Kulturbeziehungen im 18. Jahr-hundert. Sein Aufsatz hätte im ersten
Teil dieses Buches dazu beigetragen, die notwendige historische Perspektive
für alle Autoren dieses Bandes weit zu öffnen. Eva Sabine Kuntz
berichtet schließlich über "Deutsche und französische
Jugendliche" und deren Begegnungsmöglichkeiten von heute. Joachim
Umlauf stellt das Lektorenprogramm des DAAD vor. Damit wird ein nützlicher
Ausblick auf die Vermittlertätigkeit gegeben, als Fazit dieses Bandes
reicht das aber nicht aus.
Heiner Wittmann
_____________________________
1. Ringer, F. K., Die Gelehrten, Der Niedergang der deutschen
Mandarine 1890-1933, Stuttgart 1987.
2. Sartre, J.-P.,Plaidoyer pour les intellectuels. Première conférence.
Qu'est-ce qu'un intellectuel? [Trois conférences données à
Tokyo et Kyoto en septembre et octobre 1965], in: ders. Situations, VIII,
autour de 68, Paris 1972,., S. 375-400; Deuxième conférence.
Fonction de l'intellectuel, S. 400-430; Troisième conférence.
L'écrivain est-il un intellectuel? S. 430-455. - Weitere, z.T. schwer
zugängliche Texte Sartres zum Thema des Intellektuellen sind zusammen
in der deutschen Ausgabe erschienen: Plädoyer für die Intellektuellen.
Interviews, Ar-tikel und Reden 1950 - 1973 (Übs. H. v. Born-Pilsach,
E. Groepler, T. König, I. Reblitz, V. v. Wroblewsky), in: ders.
Gesammelte Werke in Einzelausgaben (Hrsg. V. v. Wroblewsky), Politische
Schriften, Band 6, Reinbek bei Hamburg 1995.
3. D. Hoeges, Niccolò Machiavelli. Die Macht und der Schein,
München 2000.
4. Cf. "Sartre. Littérature et engagement",
Décade
in Cerisy-la-Salle unter der Leitung von M. Rybalka und M. Sicard,
20.-30. Juli 2005 :
5. Cf. Hoeges, D., Kontroverse am Abgrund: Ernst Robert Curtius und Karl
Mannheim. Intellektuelle und "freischwebende Intelligenz" in der
Weimarer Republik, Frankfurt/M. 1994.
6. Hoeges, D., Die wahre Leidenschaft des 20. Jahrhunderts ist die Knechtschaft
(Camus). Die Nationalintellektuellen contra Menschen- und Bürgerrechte.
Ernst Jünger, Martin Heidegger, Carl Schmitt, in: W. Bialas,
G. I. Iggers, (Hrsg.), Intellektuelle in der Weimarer Republik [Schriften
zur politischen Kultur der Weimarer Republik, Band 1], Frankfurt/M. u.a.
1996, (91-104).
7. Cf. Gipper, A., Der Intellektuelle. Konzeption und Selbstverständnis
schriftstellerischer Intelligenz in Frankreich und Italien 1918-1930,
Stuttgart 1992. Cf. jetzt auch: Buß, M., Intellektuelles Selbstverständnis
und Totalitarismus Denis de Rougemont und Max Rychner - zwei Europäer
der Zwischenkriegszeit, Reihe: Dialoghi / Dialogues Band 8, Frankfurt/M.
2005.
8. Rohwetter, C., Slavuljica, M., Wittmann, H., (Hrsg.), Literarische
Autonomie und intellektuelles Engagement, Der Beitrag der französischen
und italienischen Literatur zur europäischen Geschichte (15.-20. Jh.)
Festschrift für Dirk Hoeges zum 60. Geburtstag, Peter Lang, Frankfurt/
M. 2004, darin auch: Buß. M., Intellektuelle und Politik. Deutsch-französische
Lernprozesse im 20. Jahrhundert, S. 327-346.
9. J.-P. Sartre, Ecrire pour son époque, in : M. Contat, M. Rybalka,
Les écrits de Sartre. Chronologie. Bibliographie commentée,
Paris 1970, p. 670-676. Cf. H. Wittmann, L'intellectuel est un suspect,
[Vortrag bei der Tagung der Deutschen Sartre-Gesellschaft 1989 im Kloster
Walberberg] in: R. E.Zimmermann, Hrsg., Sartre. Jahrbuch Eins, Münster
1991, S. 66-84, wieder abgedruckt in: ders.,
Sartre und die Kunst. Die Porträtstudien
von Tintoretto bis Flaubert, Tübingen 1996, S. 165-180.
10. Sartre, loc. cit., S. 676, übers. v. Vf.
© Heiner Wittmann, 2005.
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