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Hübner, Helga / Regtmeier, Eva
Maria de' Medici. Eine Fremde   Neu
Florenz - Paris - Brüssel - London - Köln
Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs. Herausgegeben von Dirk Hoeges, Band 14,
Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010.
257 S., 8 Abb. geb.
ISBN 978-3-631-60118-1  


Maira de' Medici

Rötelzeichnung, Peter Paul Rubens (?), Kölner Privatsammlung

Eine Frau in der Geschichte - die Geschichte einer Frau. Seit 1600 war Maria de' Medici (1573-1642) Gemahlin Heinrichs IV. und Königin von Frankreich. Drei Jahrzehnte gab sie als Königin und Regentin Politik, Kultur und Kunst Frankreichs entscheidende Impulse und ein neues Profil. Mit Sach- und Kunstverstand förderte sie den Kulturtransfer zwischen Italien und Frankreich durch ihr Mäzenatentum in den Schönen Künsten, in Literatur und Architektur. Ihr ambitioniertes politisches Programm manifestiert sich vor allem in Rubens' Medici-Zyklus, dessen Auftrag- und Ideengeberin sie ist und der zeigt, wie Kunst und Kultur zur Legitimation von Herrschaft eingesetzt wurden. In Zeiten europäischer Zerrissenheit im Dreißigjährigen Krieg versuchte sie gegen alle Widerstände, die Friedenspolitik Heinrichs IV. fortzusetzen, wobei sie ihr politischer Katholizismus zunehmend isolierte. Vor ihrem Widersacher Richelieu und ihrem Sohn Ludwig XIII. geflohen und zur Staatsfeindin erklärt, starb sie nach elfjähriger Odyssee durch Europa am 3. Juli 1642 in Köln am Rhein. Der Tod im Exil bestätigte einen Grundzug ihrer Existenz, die Fremdheit.

Aus dem Inhalt: Florenz - Kindheit und Jugend - Heinrich IV. - Feste der Renaissance - Kunst und Mäzenatentum - Rubens und der Medici-Zyklus - Theater, Literatur, Ballett - Malherbe, Marino - Exil - Brüssel, London, Köln - Köln im 17. Jahrhundert.

Die Autorinnen: Helga Hübner studierte englische und französische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Hannover. Sie erwarb 1996 den Magister Artium mit einer Studie zu Kunst und Mäzenatentum in Frankreich im 17. Jahrhundert, Maria de' Medici.
Eva Regtmeier studierte englische, französische und italienische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Hannover. Sie erwarb 1992 den Magister Artium mit einer Studie zu Jean-Jacques Rousseaus La Nouvelle Héloïse. Publikationen: zu Agnolo Firenzuola (1999); Sofonisba Anguissola (2001) und zur dissimulation in der höfischen Gesellschaft des Ancien Régime (2004).

Helga Hübner, Eva Regtmeier, Maria de' Medici. Eine Fremde.
     Florenz - Paris - Brüssel - London - Köln

    Im Verlag Peter Lang.

Expositions:
   
Paris vaut bien une messe :
1610 : hommage des Médicis à Henri IV, roi de France et de Navarre
    Musée du château de Pau - 1er avril 2010 – 30 juin 2010
Caterina e Maria de' Medici: Donne al potere
    Firenze celebra il mito di due Regine di Francia


Links:

 Maria de' Medici - Wikipedia
Marie de Médicis (1573 - 1642), reine de France - Louvre
L'Apothéose de Henri IV et la proclamation de la régence de Marie de Médicis, le 14 mai 1610
   Louvre
 Portrait de Marie de Médicis, en buste, de 3/4 dirigé à gauche dans une bordure ovale
   Estampe, in: Gallica
Portrait de Marie de Médicis en pied, la main droite posée sur une pomme
   Estampe, in: Gallica
Étude du tableau de Rubens, quelques idées...
Le Luxembourg au XVIIème siècle : Marie de Médicis
   in: Mémoire du Luxembourg: Du Jardin des Chartreux au jardin du Sénat


Rezensionen

Hier erscheinen Rezensionen zu Neuerscheinungen aus dem Bereich der Romanistik und den deutsch-französischen Beziehungen.

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